Kammersänger Heinz Zednik


Curriculum vitae

 

Heinz Zednik, 1940 in Wien geboren, studierte am Konservatorium Wien, debütierte 1964 in Graz und wurde 1965 unter Direktor Egon Hilbert Mitglied der Wiener Staatsoper. Ab 1970 sang er bei den Bayreuther Festspielen den Mime und und den Loge in „Der Ring des Nibelungen“ und den David in „Die Meistersinger von Nürnberg“.

Im sogenannten Jahrhundertring 1976 verkörperte er unter der musikalischen Leitung von Pierre Boulez in der Regie von Patrice Chéreau den Loge im Rheingold und den Mime im Siegfried.

 

Weitere Paraderollen von Heinz Zednik an der Staatsoper Wien waren der Wenzel in „Die verkaufte Braut“ und der Pedrillo in „Die Entführung aus dem Serail“. In der „Salome“ war Heinz Zednik ein herausragender Herodes, in „Hänsel und Gretel“ eine furchterregende Hexe, in „Hochzeit des Figaro“ einer der bösartigsten Basilios, in „Ariadne auf Naxos“ ein wendiger Tanzmeister.  

Ab 1980 wirkte Heinz Zednik bei den Salzburger Festspielen mit, wo ihn Herbert von Karajan als Bardolfo in Giuseppe Verdis Falstaff engagierte.

Sein gesamtes Sängerleben hindurch widmete sich Heinz Zednik mit großer Spielleidenschaft der Operette. In der „Fledermaus“ verkörperte er je nach Inszenierung gleich mehrere Rollen, Franz Lehar ist in Zedniks Repertoire nicht nur mit den bekannten Operetten wie „Land des Lächelns“, sondern auch mit Ausgefallenerem wie „Der Rastelbinder“ vertreten.

 

Im Liedgesang widmet sich Heinz Zednik gerne dem ausgefalleneren Repertoire. So etwa Ernst Kreneks Liedzyklus „Reisebuch aus den Österreichischen Alpen“, sowie dem Krämerspiegel von Richard Strauss oder den eigens für ihn komponierten Grünspan-Liedern von Franz Thürauer. Außerdem zählt Zednik zu den führenden Interpreten des klassischen Wienerliedes.

 

Etliche Rollen hat Heinz Zednik aufgrund seines natürlichen Talents für Komik, Posse und Ironie sowie seiner sehr wandelbaren Stimme so geprägt, dass man sie untrennbar mit ihm in Verbindung bringt.

 

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Kurs mit Heinz Zednik beim Summer of Music 2017 in Bad Ischl:

Musikalisch-szenische Pointen 

17.-22. Juli 2017, 360€

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